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Stell Dir mal vor…

Stell Dir mal vor, dieser ruhig vorgetragene, ein breites Diskussionsspektrum bietende, intelligente, auf gesundem Menschenverstand beruhende Beitrag von Gunnar Kaiser über Fragen zur Ethik des Impfens würde zur besten Sendezeit in den öffentlich-rechtlichen Sendern ausgestrahlt.

Stell es Dir einfach mal vor!

Ich darf doch noch Träume haben, oder?

Herzlichen Dank, Gunnar, für Deine unermüdliche Arbeit als Impulsgeber und für Deine Beiträge zur Vermittlung von breitem Wissen und Aufklärung.

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Schade, dass wir keine Affen sind

Dann wären wir besser versorgt mit Vitaminen und Vitalstoffen. Und besser geschützt. Glaubst Du nicht? Jeder Affe im Zoo bekommt um ein Vielfaches mehr Vitalstoffe und Vitamin C supplementiert, als für uns Menschen laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfohlen wird.

Ich habe kürzlich einige sehr informative Videos zum Thema Vitamin C gesehen:

Die unglaubliche Lüge – Ein Experte packt aus

Fit im Winter: In 2 Schritten zum starken Immunsystem /Patric Heizmann

Es bestätigt sich auch hier, dass das, was uns die staatlichen Behörden, Wissenschaftler und so manche Mediziner allgemein als Vorgabe für eine gesunde und ausgewogene Lebensweise empfehlen, nicht einmal ausreichend ist, um auch wirklich gesund zu bleiben.

Auch hier gilt, selbst denken, selbst recherchieren und sich selbst ein Urteil bilden – das kannst Du, das kann ich, das kann jeder. Zumindest so lange es um Fragen geht, die wir aus der Kenntnis über die Wirkweise und die biochemischen Prozesse, die im Körper ablaufen, ableiten können. Denn da kann man sich einlesen und das kann man verstehen. Es gibt unzählige schlaue Menschen, tolle Mediziner und solche, die sich auch als Nichtmediziner teilweise in diese Themen eingearbeitet haben und die uns allen ihr Wissen zur Verfügung stellen. Auch hier im Blog ist unter dem Stichwort Gesundheit schon der eine oder andere Hinweis bzw. Denkanstoß zu finden. Wir müssen nur in die Bewegung kommen und es uns abrufen.

Denn von allein kommt es nicht zu uns – wir werden medial klein gehalten – mit Informationen und mit Wissen über das, was wirklich für uns gesund ist. Und dazu gehört auch das Vitamin C, und zwar in ausreichender Menge, jeden Tag.

Gerade in der kalten Jahreszeit, wenn den einen oder anderen vielleicht einmal eine Erkältung anfliegt oder auch andere Infekte, dann können wir mithilfe von hoch dosiertem Vitamin C unsere inneren Kraftwerke so ankurbeln, dass sie jedem Unwohlsein den Garaus machen können. Zumindest dann, wenn wir damit rechtzeitig beginnen. Vitamin C kann aber weitaus mehr – so wird die Ascorbinsäure zum Beispiel auch gegen Aids, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt.

Ein ganz praktischer Tipp meinerseits: Eine selbst gemachte Vitaminpaste aus Bio-Zitronen, Ingwer und Honig (400 g, 100 g, 250 g). Einmal zubereitet und dann kalt gestellt, hält diese Menge in etwa für 3–4 Wochen. Ich selbst bin über einen inspirierenden Kochblog auf dieses einfache, aber hochwirksame Rezept gestoßen: Kalinkas Küche. Dort hat sie unter dem Thema Gesundheit noch so einige andere wertvolle Tipps aus ihrer alten Heimat Russland für uns parat.

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In die eins zum all-ein-sein

„Das Licht kämpft nicht, es ist da.“ Diesen Satz hörte ich in einem Gespräch zwischen Michael (Blog-M) und Bernhard P. Wirth.

Und hier lerne ich auch, was die eins bedeutet, sie steht für unsere Seele. Es ist das Licht, das in den Menschen als Funke vorhanden ist und das jeder für sich wieder zum Leben erwecken kann. Was ist die Aufgabe eines Menschen auf der Erde? Es geht darum, die Verbindung zum eigenen Inneren, zu der Seele wiederzufinden, die so vielen Menschen im Laufe des Lebens verloren gegangen ist. Und darum, das eigene Licht strahlen zu lassen, für das Licht, für die Liebe und für das Leben.

Was für eine fordernde Zeit. Wir alle sind meistens nur fokussiert auf das, was uns im Außen präsentiert wird, in der materiellen Welt. Viele Menschen stehen für das Gute, die Freiheit und die Gerechtigkeit. Die meisten von denen, die sich mit voller Kraft und Energie einbringen, tun das, um zu helfen, um aufzuklären und den einen oder anderen noch anzustoßen, Dinge zu hinterfragen. Als Impulsgeber, als Aufklärer oder als Augenöffner. Das war und ist auch für mich noch so. Ich bin sehr dankbar, dass es diese Menschen gibt, die einen aus der eigenen „Wohlfühlblase“ herausholen. Sie sind Wegbegleiter auf der Straße des Lebens, sie sind die Stützräder, bevor wir uns trauen, alleine zu fahren.

Ich stelle mir allerdings immer mehr die Frage, wer mir denn die Themen vorgibt, mit denen ich mich beschäftige, die ich in meine Gedankenwelt hineinlasse. Und ich merke, dass ich das leider immer noch viel zu selten selbst bin. Und das will ich ändern. Das heißt für mich nicht, dass ich abgekoppelt von jeglicher Realität in meiner Seifenblase in den Tag träume und nichts merke und mich für gar nichts mehr interessiere, ganz im Gegenteil. Das hilft mir, noch mehr Distanz zu bekommen und die Perspektive zu erweitern. Oder besser gesagt, wieder zu mir zurückzubringen. Denn weg von mir, das habe ich lange genug praktizieren dürfen.

Deshalb ist es an der Zeit, mich mit diesem Foto dieser seaturtle, die mir auf einem naturbelassenen Strandweg an der Ostküste Floridas über den Weg lief, erst einmal zu verabschieden.

Ich schreibe gerne und werde das weiter tun, aber das geht nur aus der inneren Kraft und Ruhe heraus.

Danke.

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Wie lebt es sich in Bradenton?

Florida ist Florida. Ein besonderer Bundesstaat, wie wir gerade in den vergangenen 18 Monaten erfahren durften. Sonnig, warm, tropisch, entspannt und eigenwillig. Hier trifft man auf viele Menschen unterschiedlichster Herkunft und auf Amerikaner aus dem ganzen Land. Viele kommen nur etwa für sechs Monate, sie überwintern hier, aber die „echten“ Floridians, die leben das ganze Jahr hier und bleiben auch den Sommer über hier. Das ist das Leben, das Florida lebenswert und entspannt macht, trotz Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit.

Ich lebe an der Westküste in einer Kleinstadt namens Bradenton nahe der Tampa Bay, am Manatee River gelegen. Die Indianer haben sich vor einigen Jahrhunderten diesen Ort ausgesucht, weil sie genau wussten, dass dieser Ort ein besonderer ist und geschützt ist – unter anderem vor den Hurrikans. Hier an der Mündung des Manatee Rivers hatte noch kein Hurrikan jemals einen Landfall.

Manatees – das sind die gutmütigen riesengroßen Säugetiere, die hier im flachen Wasser schwimmen, die sich von Seegras ernähren und die ausgewachsen die Größe eines Elefanten annehmen können. Ich mag die Tiere, wenngleich sie vollkommen unförmig aussehen und man sich wundern muss, wie sie sich überhaupt fortbewegen können. Und so wie diese Tiere, die diesem County den Namen gaben, so empfinde ich es auch, hier zu leben. Sehr laid back, keine Hektik, alles ziemlich entspannt. Meist sonnig und hell, farbenfrohe, tropisch blühende Gärten. Von Großstadt keine Spur, ist sie auch nur 45 Minuten mit dem Auto entfernt.

Und wir haben das große Glück, dass wir eine naturbelassene Umgebung mit sehr viel Wasser um uns herum haben. Es gibt eine wunderschöne Insel, die lange als Geheimtipp an der Golfküste galt, weitestgehend unberührt von Massentourismus und die direkt an der Mündung des Manatee Rivers liegt, mit dem wohlklingenden Namen Anna Maria Island, in die ich mich vor mehr als 15 Jahren verliebt habe. Damals habe ich nicht im Traum daran gedacht, einmal hier zu leben. Ich liebe das Wasser und von Kindesbeinen an hat es mich immer schon ans Meer bzw. ans Wasser gezogen.

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Wie schütze ich mein Immunsystem?

Auch bei uns in Florida gehen gerade die Zahlen der Infektionen anscheinend wieder nach oben. Eigentlich möchte ich diesem Thema keinen Raum bieten, aber ich kann es auch nicht ganz ausblenden, wenn ich mir Eigenverantwortung zum Thema gesetzt habe. Denn dazu gehört natürlich auch die Verantwortung für meine Gesundheit und mein Wohlbefinden.

Was also tun? Ganz einfach, ich stärke mein Immunsystem, und zwar schon sehr lange und erfolgreich. Und ich gehe NICHT in die Angst, denn die schwächt nachweislich mein Immunsystem und mein Denken. Ich gehe ins Vertrauen in meine Gesundheit.

Es gibt ein paar Dinge, die ich mir zu eigen gemacht habe. Das sind meine persönlichen Erfahrungen, über die ich hier berichte. Ich übernehme keine Verantwortung für das, was andere Menschen tun. Verschiedene Artikel in diesem Blog beschäftigen sich mit der Eigenverantwortung in Bezug auf die eigene Gesundheit und sind unter dem Stichwort „Gesundheit“ hier zu finden. Ich möchte jeden, der interessiert ist, ermutigen, selbstständig zu recherchieren und sich seine eigenen Gedanken zu machen.

Da wäre zunächst das große Thema Entgiftung, es gibt viele schlaue Menschen, die darüber umfassend informieren. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das für mich auch ein wichtiges Thema ist.

Viel Vitamin C, eine gute Versorgung mit Vitamin D, Zink, Magnesium, hochwertige Fette und einiges mehr gehören schon sehr lange zu den Dingen, auf die ich ohnehin achte. Ein gesundes und altbekanntes Superfood, das alle wichtigen Vital- und Nährstoffe zur Verfügung stellt und als Energiespender, Entgifter und Heilpflanze gilt, ist der Sellerie, und zwar als Saft aus der grünen Selleriestange. Ich trinke dafür morgens in regelmäßigen Abständen ein Glas frisch gepressten Saft. Ich gebe zu, es gibt viele Dinge, die besser schmecken, aber der Aufwand lohnt sich. Ich habe messbar positive gesundheitliche Erfolge erzielt und die Chance besteht, dass ich das auch der Selleriekur zu verdanken haben könnte. Es gibt verschiedene Autoren, die sich mit diesem Thema beschäftigen, Anthony William zum Beispiel oder Werner Meidinger mit „Die Heilkraft des Selleriesafts“, ein empfehlenswertes Buch über diesen Alleskönner. Zahlreiche Leiden können wir damit in den Griff bekommen oder lindern – von Alzheimer über Arthrose, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rheuma, Diabetes und vieles mehr. Es ist schon erstaunlich, welche Reichhaltigkeit und Nahrhaftigkeit uns die Natur durch bestimmte Pflanzen zur Verfügung stellt.

Ferner gibt es in meinem Haushalt immer ein Mittel, mit dem ich regelmäßig den Mundraum ausspüle und desinfiziere. Denn nachweislich beginnen diese Art von Viren ihre Verbreitung im Mund- und Rachenraum sowie über die Schleimhäute.

In diesem Zusammenhang möchte ich auf den Hygieneexperten Prof. Dr. Klaus-Dieter Zastrow hinweisen, der sich sehr eindeutig zum Thema Mundspülung als Schutz vor Infektionen geäußert hat (z. B. Epochtimes vom 05.07.2021):

Jeden dritten Abend nach dem Zähneputzen mit einer Mund-Desinfektion gurgeln. Die Strategie des Hygiene-Arztes Professor Dr. Klaus-Dieter Zastrow hat sich in Corona-Zeiten in seinen Kliniken bewährt.

Da dieser Artikel leider dort nur noch mit einem Premium Abo abrufbar ist, verweise ich zusätzlich auf ein Youtube  Interview, das die Journalistin Martina Preradovic von Punkt.Preradovic mit Prof. Dr. Klaus-Dieter Zastrow geführt hat: „Mund-Desinfektion hätte Tausende gerettet“. Er erwähnt hier u. a. Betaisodona, ein synthetisch hergestelltes Jod, das seit Jahrzehnten nachgewiesenermaßen erfolgreich in der Chirurgie und auch von Zahnärzten zur Wunddesinfektion eingesetzt wird.

Auch hier gilt: selbst recherchieren, für sich bewerten und dann entscheiden. Ich gebe hier keinerlei Ratschläge, sondern berichte lediglich aus eigener Erfahrung und eigener Recherche. Die Informationen sind alle da, wir müssen uns nur auf den Weg machen, sie uns zu holen.

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7. Das Prinzip des Geschlechts und der Einheit

Geschlecht ist in allem, alles hat männliche und weibliche Komponenten und bildet immer eine Einheit.

Das 7. hermetische Prinzip ist das Prinzip des Geschlechts und der Einheit. Alles beinhaltet weibliche und männliche Elemente und immer ist ein Teil des jeweils anderen Geschlechts als Potenzial im anderen Pol enthalten. Hier steht ein verbindendes „und“ und kein „oder“ – und das weist auf die wesentliche Aussage dieses Prinzips hin. Alles hat sowohl eine weibliche Komponente, die passiv und empfänglich ist, abwartet und Leben gebärt, als auch eine männliche Komponente, die zielstrebig, aktiv und voller Energie ist.

Das männliche Prinzip steht für Erweiterung, Zielorientierung, Konsequenz und den Willen, etwas umzusetzen. Dabei wird viel Energie verbraucht. Das weibliche Prinzip steht für Empfang und Absorption und das Abwartende und wirkt Energie-spendend.

Es muss ein Gleichgewicht zwischen diesen beiden Kräften geben. Denn allein die männliche Komponente würde eine zu starke Ausweitung bedeuten, die dann zu Unordnung, Unvernunft und Chaos führen kann. Eine rein feminine Ausrichtung würde ständige Reflexion, Abwarten und letztlich Stillstand bedeuten. Die männliche Seite verbraucht relativ viel Energie. Und um diesen Energieverlust auszugleichen, ist es wichtig, die weibliche Komponente entsprechend zu aktivieren, um „aufzutanken“. Und dann kann diese neue Energie wieder für neues Wirken verbraucht werden. Es fließt alles im Rhythmus. Um eine ausgleichende Wirkung zu erzielen, sollte beides im ständigen Wechsel aktiv sein. Denn nur in der Kombination beider Geschlechter liegt Ausgleich und damit die Chance für Entwicklung.

Wie verhalte ich mich zu einem bestimmten Zeitpunkt? Gebe ich sofort alles oder warte ich lieber erst einmal ab? Starte ich durch, gehe ich zielstrebig und entschlossen voller Energie voran oder reflektiere ich die Situation erst einmal, bin ich passiv und zurückhaltend? Es geht immer um die richtige Kombination von beiden Prinzipien: Wir sind der Erschaffer und können uns bewusst entscheiden, was wir wie einsetzen: Entweder etwas mehr von der männlichen oder der weiblichen Seite oder die Mitte von beidem. Wie uns das hermetische Gesetz des Rhythmus zeigt, gibt es immer einen bestimmten Zeitpunkt, wann etwas günstig oder ungünstig zu tun. Den gilt es herauszufinden.

Was bedeutet das für uns?

Jeder von uns trägt beide Energien in sich, unabhängig vom biologischen Geschlecht. Du kannst nicht nur weiblich sein, dann bist du zu passiv und läufst Gefahr, wie ein Spielball herumgeschubst zu werden. Bist Du hingegen nur männlich, dann bist du schnell zu dominant. Dann verbrennst du Dich und Dein Umfeld. Beides bringt uns nicht weiter. Du hast vor allem keine neue Energie, die Dich aufladen und neue Impulse geben kann. Indem wir die männlichen und weiblichen Aspekte in uns verbinden, entsteht jedoch eine Einheit, aus der wir dann schöpferisch wirken können.

Die Gesetze des Lebens sind nicht isoliert zu betrachten, sondern sie greifen alle laufend ineinander und wirken gemeinsam. Die 7 hermetischen Gesetze bilden das Fundament in unserem Leben. Wir sollten sie und ihre Wirkweise kennen, sie verstehen, kombinieren, ganz bewusst anwenden können, weil wir dann der eigene Gestalter unseres Lebens werden können.

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6. Das Prinzip von Ursache und Wirkung

Jede Ursache hat ihre Wirkung und alles geschieht gesetzmäßig. Zufall gibt es nicht.

Das 6. hermetische Prinzip ist das Prinzip von Ursache und Wirkung. Jede Ursache, alles das, was wir in die Welt hinaussenden, erzielt eine Wirkung und jede Auswirkung beruht auf einer bestimmten Ursache. Das ist untrennbar miteinander verbunden. Dieses Gesetz basiert auf dem ersten hermetischen Prinzip der Schöpfung: Alles beginnt im Geist, alles ist Energie und setzt einen Schöpfungsprozess in Gang. Wie im Großen, so können auch wir Menschen unsere Realität im Kleinen selbst erschaffen. Die Ursache einer Schöpfung ist der Gedanke; die Wirkung ist die Schöpfung selbst. Beides bedingt einander. Jede Aktion erzeugt eine bestimmte Energie, und diese kommt mit gleicher Intensität immer zum Ausgangspunkt zurück.

Die Qualität unserer Gedanken, Worte, Glaubenssätze und Handlungen erzeugen (als Ursache) eine bestimmte Wirkung. Und diese Wirkung fällt später wieder auf uns zurück. Denn alles ist mit allem verbunden und steht in Wechselwirkung. Wir schöpfen unsere Lebensumstände selbst. Niemand sonst. Unser Außen ist ein Spiegel unserer Gedanken, Worte und Taten, die wir vorher ausgesandt haben, und damit der Realität, die wir dadurch geschaffen haben. Sowohl bewusst als auch nicht bewusst. Denn wir erzeugen mit unseren Gedanken, Worten und Handlungen weitaus mehr Wirkungen, als wir uns vorstellen können. Zwischen Ursache und Wirkung kann eine unterschiedlich große Zeitspanne liegen.

Vielen Menschen sind diese Zusammenhänge nicht bewusst. Sie beschweren sich über ihre Lebensumstände, also über bestimmte Auswirkungen und suchen die Lösungen oftmals nur in der Veränderung dieser Umstände, also im Außen. Wenn die Bemühungen nur an den Auswirkungen ansetzen, dann werden sie gemäß dieser Gesetzmäßigkeit langfristig nicht zur Veränderung der Umstände führen können.

Das bedeutet umgekehrt, dass über das bewusste Setzen neuer Ursachen auch andere Wirkungen erzielt werden können.

Was bedeutet das für uns?

Wir sollten eine größere Aufmerksamkeit auf die Gedanken, Worte und Handlungen richten, mit denen wir unsere eigene Realität erschaffen. Überprüfe Deine Glaubenssätze und Denkmuster dahingehend, ob sie dazu führen, dass Du mit dem Ergebnis, also den Umständen, glücklich und zufrieden bist. Falls nicht, so beginne, Deine Denkmuster, Handlungen oder Verhaltensweisen zu verändern. Werde zum bewussten Gestalter Deines Lebens.

Wir müssen es nur erkennen. Diese Gesetzmäßigkeiten sind klar definiert und gut zu verstehen, vielleicht zu einfach für uns oftmals viel zu kompliziert denkende Menschen.

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5. Das Prinzip des Rhythmus

Rhythmus bedeutet Ausgleich und weist auf den ewigen Kreislauf des Lebens und der Natur hin. Alles ist in Bewegung, ein ewiger Fluss. Stillstand gibt es nicht.

Das fünfte Gesetz der Hermetik ist das Prinzip des Rhythmus. Alles fließt hinein und wieder heraus, alles hebt und senkt sich, das Pendel schwingt in beide Richtungen. Rhythmus ist Ausgleich. Dieses Prinzip beruht auf dem Gesetz der Polarität, es geht um die Bewegung, um das Fließen zwischen zwei Polen. Alles befindet sich in einem ständigen Kreislauf, geprägt von Entstehen und Vergehen: Menschen, Natur, Tiere, Pflanzen, Kulturen, Jahreszeiten, Gezeiten. Alles durchläuft damit den natürlichen Wandel der Zeit in unterschiedlichen Zyklen.

Der Rhythmus lässt sich gut an den Jahreszeiten beobachten, jede Zeit hat besondere Qualitäten. Im Winter ist es kalt, alles zieht sich zusammen, die Natur verlangsamt sich. Im Sommer hingegen dehnt sich alles aus, wächst, die Natur explodiert regelrecht. Zwischen den beiden Extremen stehen Frühling und Herbst. Sie gleichen aus und sie bieten sanfte Übergänge zwischen den beiden Extremen Sommer und Winter. Der Rhythmus ist dazu da, zwischen den beiden Polen einen Ausgleich zu finden und mithilfe sanfter Übergänge Harmonie herzustellen.

Es gibt für alles den richtigen Zeitpunkt, die Natur macht es vor: im Frühjahr wird gesät, im Sommer wächst und gedeiht alles, im Herbst wird geerntet und im Winter erholt sich der Boden und ist dann bereit für die nächste Aussaat. Ein nicht endender Kreislauf.

Was bedeutet das für uns?

Heute glücklich und morgen völlig am Boden zerstört, auf ein Hoch folgt ein Tief, so der immer wiederkehrende Kreislauf und Rhythmus. Wir möchten aber nicht von einem Extrem direkt ins andere gehen. Die Übergänge dazwischen helfen, uns auf bestimmte Vorgänge im Leben einzustellen und uns schrittweise auf bestimmte Situationen vorzubereiten. Das bedeutet, dass wir den Stress und Druck reduzieren können. Das Prinzip des Rhythmus kann uns helfen, harmonisch zu leben und gesund zu wachsen.

Wir haben die Möglichkeit, mit dem bewussten Wahrnehmen unserer Emotionen in einer bestimmten Situation den Einfluss dieses immerwährenden Rhythmus auf uns zu neutralisieren, indem wir uns ganz bewusst aus dem Pendeln entkoppeln. Dieses schwingt nach wie vor, aber in diesem Fall hätte es keinen Einfluss auf uns. Wie geht das? Indem wir uns stabilisieren und in unsere Mitte kommen.

Eine weitere wichtige Erkenntnis aus dieser Gesetzmäßigkeit: alles ist vergänglich, nichts bleibt, wie es ist, alles geht immer weiter. Das spendet Trost in schweren Zeiten und lehrt uns, dankbar zu sein und das (noch mehr) wertzuschätzen, was wir bereits erreicht haben in unserem Leben.

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4. Das Prinzip der Polarität

Alles hat zwei Pole, alle Widersprüche können miteinander in Einklang gebracht werden.

Das 4. Gesetz der Hermetik ist das Prinzip der Polarität. Nichts existiert ohne einen Gegenpol. Dieses Prinzip der Polarität weist auf zwei Dinge hin: Es zeigt die Gegensätze auf und es zeigt zugleich, dass scheinbare Gegensätze ein und dasselbe sind. Warum? Weil sich diese Gegensätze lediglich in dem Grad ihrer Ausprägung unterscheiden. Sie sind ihrer Natur nach identisch, es sind lediglich zwei subjektive Empfindungen von derselben Sache. Etwa die Wärme: Ein Pol ist Kälte, der andere Hitze. Auf einer Skala, die beide Pole miteinander verbindet, ist nicht klar zu definieren, wo Kälte aufhört und wo Wärme beginnt. Denn alles ist subjektiv. Beides geht ineinander über.

Zugleich steht das Gesetz der Polarität in Zusammenhang mit dem 3. hermetischen Prinzip der Schwingung.

Was bedeutet das für uns Menschen?

Nichts ist festgelegt! Eigene Sichtweisen und Standpunkte sind immer nur ein Teil des Ganzen. Sie sind nie absolut und beinhalten stets auch das Gegenteil in sich. Alles ist miteinander verwoben und existiert nur durch die Existenz des entsprechenden Gegenpols. Alles ist relativ. Nichts ist von Natur aus einer bestimmten Eigenschaft zugewiesen.

Erst unser eigenes Denken entscheidet, was wir wo zuordnen. Und alles schwingt, mehr in die eine Richtung oder in die andere Richtung. Die Kunst besteht darin, diese Schwingung so zu verändern, dass sie unserer Entwicklung dient. Du kannst Dich durch Deine Schwingung gedanklich an einem Pol festsetzen und bewusst Deine Aufmerksamkeit auf die von Dir gewünschte Ausprägung dieses bestimmten Kriteriums legen.

Wo befinde ich mich auf einer Skala im Bereich Gesundheit, Glück oder Partnerschaften? Der eine Pol wäre die vollkommene Gesundheit, Glück oder harmonische Partnerschaften. Der Gegenpol wäre Krankheit, negative Gefühle oder belastende Beziehungen. Jeder befindet sich an beliebiger Stelle auf diesem Strahl, der die beiden Pole verbindet. Und wir schwingen umher, einmal stärker in die eine Richtung, einmal mehr in die andere Richtung.

Wichtig ist zunächst eine ehrliche Bestandsaufnahme. Es gilt festzustellen, wo ich mich derzeit auf dieser Skala befinde. Erst dann kann ich neue Entscheidungen treffen, die mich weiter in die von mir gewünschte Ausprägung bringen, wie harmonische Beziehungen, innere Zufriedenheit und Gesundheit.

Mithilfe Deiner Geisteshaltung kannst Du Dich bewusst an einem gewünschten Pol festsetzen, indem Du Deine Gedanken auf diese gewünschten Zustände lenkst, in diese Richtung schwingst und diesem Pol Deine ganze Aufmerksamkeit gibst. Zugleich weigerst Du Dich, der Schwingung des Gegenpols Raum in Deinem Bewusstsein zu geben.

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3. Das Prinzip der Schwingung

Nichts ist in Ruhe, alles bewegt sich, alles schwingt.

Das 3. hermetische Gesetz der Schwingung besagt, dass alles, was existiert, in Bewegung ist und schwingt. Selbst die Dinge, die wir als ruhig wahrnehmen, schwingen. Stillstand existiert nicht. Die Quantenphysik lehrt uns, dass Materie nicht aus unbeweglichen, starren Teilchen, sondern aus sich bewegenden, vibrierenden Fäden besteht. Schwingung kann demnach auch als „Vorreiter“ der Materie bezeichnet werden.

Was bedeutet das nun für uns Menschen? Neben der Schwingung der Materie spielt die eigene Schwingung eine wichtige Rolle bei der Gestaltung des eigenen Lebens. Diese Schwingung manifestiert sich im Außen, in der Materie, denn die eigene Gedanken- und Gefühlswelt bestimmt maßgeblich darüber, auf welcher Ebene der Skala sich Deine Frequenz befindet.

Wenn uns das Außen, also die Manifestation in der Materie, nicht gefällt, sollte anders geschwungen werden. Ändere Deine Schwingung und Du änderst die Manifestation im Außen. Wie geht das? Durch Überprüfung und Veränderung der eigenen Geisteshaltung. Begegnest Du dem Leben positiv und mit offenem Geist, näherst Du Dich der Schwingung mit der höchsten Frequenz an: der Liebe.

Frage Dich stets, wohin Du in den Lebensbereichen (wie z. B. Gesundheit, Partnerschaft, Fülle im Leben), die für Dich wichtig sind, schwingst. Hier wäre die Herausforderung, die eigene Einstellung zu diesen Themen zu überdenken und neu auszurichten, falls andere Manifestationen möglich werden sollen.

Eines wird deutlich: Die Gesetze des Lebens wirken nicht für sich allein, sondern immer in Zusammenspiel mit den anderen hermetischen Gesetzen.